Archiv für Mai 2008

Neues vom kleinen Jungen:

2jungs

Hier mit seinem grossen Kumpel nach dem Babyschwimmen.
Fuer 2 Jungs ganz schoen viel Rosa auf dem Bild ;-)

Stille!

ist die Ueberschrift des aktuellen Oekotest: Muttermilchersatznahrung.

„Die Verunsicherung der Eltern wird groß sein. Gilt industriell hergestellte Säuglingsmilchnahrung doch als erste Wahl für nicht gestillte Kinder. Unser Test aber hat gezeigt, dass alle Pulver hoch mit dem neuen Schadstoff 3-MCPD-Fettsäureester belastet sind.“

Dabei haben sich die meisten Flaschen-Muetter noch nicht von „Bisphenol A“, dem Schadstoff aus Polycarbonat-Flaschen, erholt.

Hier noch was vom Bundesinstitut fuer Risikobewertung zu 3-MCPD-Fettsäureester.

Und immer wieder interessant:
„Die Risiken der künstlichen Säuglingsernährung“

Was ist eigentlich dieses ominoese „gesteigerte Saugbeduerfnis“?

Eigentlich wäre die Erklärung doch ganz einfach: Babies saugen, um an Nahrung (und Nähe) zu kommen. Wenn sie mehr saugen wollen, brauchen sie vermutlich mehr Nahrung (oder Nähe).
Im allgemeinen begegnet man dem „gesteigerten Saugbedürfnis“ dann, wenn Eltern den Schnuller rechtfertigen.
Der Schnuller bietet aber nur „leeres Saugen“.

Hier wird es sehr gut in Worte gefasst:
„Ein Baby mit einem starken Saugbedürfnis benötigt normalerweise Kalorien. Einen Schnuller zu geben, ist wie jemandem zuckerfreies Kaugummi zu geben, der gerade versucht in ein paar Monaten sein Gewicht zu verdoppeln. Die Abstände zwischen den Mahlzeiten werden verlängert, um es für die Mutter einfacher zu machen oder um ihrer Vorstellung von „normalen“ Abständen zu entsprechen, aber nicht, um das Wohlergehen des Babys zu erhöhen.“
„Schnuller“ – Originaltext: „Pacifiers“ von Diane Wiessinger, MS, IBCLC

Und auch hier noch was zum Schnuller bei Gudrun von der Ohe
und noch was

Auch gut:
„Schnuller, ja oder nein?

Das Thema „Beruhigungssauger“ wird derzeit in fast aller Munde heftig diskutiert. Jungen Müttern wird heute suggeriert, dass zu einem glücklichen Baby unausweichlich ein schöner, bunter Schnuller gehört. In jeder Erstausstattung lässt sich ein solcher finden. Somit wird es der Mutter sehr schwer gemacht, den Beruhigungssauger zu ignorieren. Wie aber kommt es, dass es als ganz normal scheint, dass die Bedürfnisse des Babys nur mit Hilfe eines Gummisaugers beruhigt werden, anstatt sie durch Nähe, Körperkontakt und Muttermilch zu befriedigen? Nachstehend sind ein paar Anmerkungen aufgeführt, die Ihnen helfen, sich die Entscheidung leichter zu machen.

1. Dadurch, dass das Baby einen großen Teil seines Saugbedürfnisses am Schnuller befriedigt, wird die mütterliche Brust nicht genügend stimuliert. Es wird weniger Muttermilch produziert.
2. Durch das Saugen am Schnuller wird der eigentliche Hungerzustand des Babys hinaus gezögert und seine frühen Hungerzeichen übersehen. Die Folge ist, dass das Baby viel später angelegt wird, wobei es doch eigentlich häufiger hungrig wäre und öfter trinken würde.
3. Durch den Schnuller wird das Baby in einem Dauerberuhigungszustand gehalten. Zur gesunden Entwicklung braucht es aber gerade Aktivität und Bewegung.
4. Durch den Schnuller erfährt das Baby ein anderes Saugmuster als an der mütterlichen Brust. Das kann manchen Säugling verwirren. Die Folgen einer sogenannten Saugverwirrung, wie sie auch durch das Trinken aus einer Babyflasche oder nach Gebrauch von Stillhütchen entstehen kann, sind wunde Brustwarzen, mangelnde Brustentleerung und somit Gedeihstörungen beim Kind, bis hin zur Brustverweigerung. Studien belegen, dass Mütter, die ihren Babys einen Schnuller geben, früher abstillen.
5. Durch den Gebrauch von Schnullern kommt es häufiger zum Befall mit Candida-Pilzen, dem sogenannten Mund-Soor.
6. Wenn ein Baby schläft oder gerade nicht stillt, ist sein Mund geschlossen und seine Mundmuskulatur entspannt. Durch den Schnuller, als fester, unverformbarer Gegenstand, bleibt der Mund ständig offen und Zunge und Lippen ständig angespannt. Es kann somit keine natürliche Mundstellung erlernen. Viele Kinder, die später eine Behandlung bei einem Logopäden brauchen, bekamen als Baby einen Schnuller.
7. Durch die langjährige Verwendung von Schnullern kann es zu Zahnfehlstellungen kommen.

Nachstehend möchten wir jedoch anmerken, dass es Situationen gibt, wo ein Schnuller anders zu beurteilen ist. Ein kranker Säugling, der von seiner Mutter getrennt im Krankenhaus liegt, erfährt durch das Ersatzsaugen sicherlich eine große Befriedigung, und es geht ihm so weitaus besser, als wenn er schreien oder durch Medikamente ruhig gestellt würde. Die Entscheidung für oder gegen den Schnuller, liegt jedoch ganz alleine bei Ihnen, den Eltern. Mit den richtigen Informationen fällt sie jedoch sicherlich leichter. “
von http://www.stillgruppen.de

Hier:
http://www.bdl-stillen.de/aktuelles/medizinuw/schnuller.htm
steht ja leider noch nichts….

Am 1.6. ist Kindertag – und wir gehn ins Kino!

„Kinder“, kostenlos in vielen Kinos in Deutschland.

Da kucken Kinder mal nicht in die Roehre…. SCNR

OT:

Warum Diaeten nicht funktionieren

Wg „Stilldemenz“ bin ich mir nicht ganz sicher…

… ob ich diesen Link: „Stillen soll nicht schmerzhaft sein“, Artikel aus der DHZ, schon mal hatte.
Aber selbst wenn: in diesem Falle schadet Wiederholung nicht.
Dringende Leseempfehlung!

*Augenverdreh*

Pflegewiki: Pflege einer Woechnerin

Warum „ein einziges Flaeschchen“ eben doch schaden kann und vieles wissenswertes mehr…

…einmal hier:
Zufütterung bei einem gestillten Baby
„Ein einziges Fläschchen schadet doch nichts“ – oder etwa doch?

Uebersetzung eines Textes von Marsha Walker,

und bei Dr Gordon:

The Pitfalls of Supplementing a Breastfed Baby
von Cheryl Taylor.

Noch eine Falle, in die man nicht tappen sollte:
„jetzt hab ich schon mal zugefuettert, dann ist eh alles (zb die Allergieprophylaxe) egal, kann ich auch weiter die Flasche geben“.

Der menschliche Säugling ist auch ein Tragling…

Deswegen tragen wir!!
Und damit das Tragen Spass macht und nicht so sehr den Rücken der Eltern (oder sonstigen Träger) belastet, sollte man sich mit der korrekten Binde- und Trageweise auseinandersetzen.
B. wird im Tuch und im Marsupi+ getragen. Evtl werden wir später noch eine Manduca anschaffen, aber eigentlich kommt man mit einem guten Tragetuch locker durch die „Tragzeit“.
Unser Tuch ist mit 4,20m für einige Bindeweisen zu kurz, die einfache Kreuztrage und das Känguru gehen aber gut. Wenn der Pupsi groesser wird, versuche ichs dann mal auf dem Ruecken *kreisch*.
Wirklich gute Anleitungen (auch Video) findet man hier:
Stillen-und-Tragen.de, alternativ auch bei Youthtube

Hier noch ein guter Link: Wissenswertes zum Tragen

Update:
Total gute Trageinfos gibt es im Trageportal