Warum „ein einziges Flaeschchen“ eben doch schaden kann und vieles wissenswertes mehr…

…einmal hier:
Zufütterung bei einem gestillten Baby
„Ein einziges Fläschchen schadet doch nichts“ – oder etwa doch?

Uebersetzung eines Textes von Marsha Walker,

und bei Dr Gordon:

The Pitfalls of Supplementing a Breastfed Baby
von Cheryl Taylor.

Noch eine Falle, in die man nicht tappen sollte:
„jetzt hab ich schon mal zugefuettert, dann ist eh alles (zb die Allergieprophylaxe) egal, kann ich auch weiter die Flasche geben“.


6 Antworten auf „Warum „ein einziges Flaeschchen“ eben doch schaden kann und vieles wissenswertes mehr…“


  1. 1 Gianna 14. Mai 2008 um 17:10 Uhr

    Vielen Dank für die interessanten Links!!!
    LG

  2. 2 mariong 21. Mai 2008 um 10:04 Uhr

    jaja.

    In der Klinik hieß es, mein Kind hätte ja nach der Geburt abgenommen und ich hätte zuwenig Milch, entweder würde ich auf der Stelle Fläschchen geben oder der Kinderarzt würde mir das Kind wegen Vernachlässigung abnehmen.

    Ich hab fast 2 Jahre gebraucht um mein Klinik-Trauma zu verdrängen. Solange habe ich Nacht für Nacht von all dem geträumt, was mir dort widerfuhr.
    Kaiserschnitt. Infektion. noch 2 mal Bauch auf. und dann die totale Überforderung des Personals. von meiner gar nicht zu sprechen.

    nach 4 Wochen war mein heftiges Bemühen, mein Kind zu stillen vorbei.

  3. 3 mammal 21. Mai 2008 um 12:21 Uhr

    man fragt sich, was die aerzte eigentlich so lernen…
    jeder saeugling nimmt nach der geburt erstmal ab und die wenigsten haben bei entlassung ihr geburtsgewicht wieder drauf…
    der milcheinschuss kommt auch nicht bei jeder frau zur gleichen zeit, aber das kolostrum reicht allemal.
    grade bei sectio sollte das personal auf station beim stillen helfen, aber flasche bringen alle 4std ist offenbar einfacher.
    mag sein, das im gesundheitswesen alle furchtbar ueberarbeitet und -fordert sind, aber eine entschuldigung, zum arschloch zu mutieren ist es nicht.
    wenn die typen im krankenhaus sich nicht selber kuemmern wollen, sollen sie den frauen doch wenigstens erzaehlen, das es stillberaterinnen gibt …
    argh.
    naja, letztlich finden mediziner und ihre gehilfen trotz aller beteuerungen bauch aufschneiden und flasche geben eben doch besser (weil steuerbarer und nach der uhr machbar) als spontan gebaeren und stillen.
    bastarde!

  4. 4 mariong 22. Mai 2008 um 22:51 Uhr

    ja.
    und ich war so ausgeliefert. man ist nicht unbedingt in der Stimmung sich zu wehren. 16 Tage Klinik. Wegen der Infektion wurde der Bauch nicht mehr zugenäht, sekundäre Wundheilung heißt sowas. Nicht zur Nachahmung empfohlen.
    Meine Hebamme zu Hause hat sich dann sehr bemüht, mein Baby und meine Brust wieder miteinander anzufreunden, aber es war zu spät.Es gibt auch recht gute (hypoallergene) Ersatznahrung, aber gerade dort riesige Qualitätsunterschiede.
    aber das schönste: trotzdem habe ich ein gesundes, munteres, blitzgescheites, wildes…. (das beste von allen natürlich ) Kind. Wir haben das hingekriegt. Auch so. Als ich dann gelernt hatte, nur noch auf mich und das Kind zu hören, aber das hat leider gedauert, bis ich soweit war.

  5. 5 mammal 24. Mai 2008 um 22:22 Uhr

    das beste von allen kann ja nicht sein, hab ich schon ;-)
    aber ihres ist auch ganz schoen gut drauf!!
    das mit der sekundaeren wundheilung klingt total fies, mag ich mir garnicht vorstellen, uah.
    sowas hatte ich zum glueck nicht, aber so alle paar tage lust, einfach mal eine klinik zu sprengen ;-) weil die einen so unnoetig quaelen da.

  6. 6 mariong 25. Mai 2008 um 22:20 Uhr

    das war fies, weil das 2 mal täglich desinfiziert wurde, ohne schmerzmittel natürlich. folterkammer. da soll dann die milch sprudeln, haha. zuerst hielt ich es für 1 Ärztewitz, ich dachte, man kann nicht so eine Kaiserschnittwunde einfach heilen lassen, wie 1 aufgeschürftes Knie. Aber man kann.

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