Archiv für November 2008

„Natürliche“ Stilldauer des Menschen

Der Mensch ist ja bekanntlich ein Säugetier, genauer gesagt ein Primat.
Deswegen empfiehlt es sich für den geneigten Wissenschaftler, auf die haarigen Verwandten zu schauen, wenn es darum geht. herauszufinden, wie lange ein Hominide natürlicherweise säugt.

Hier nochmal auf Englisch bei der grossen Kathy Dettwyler.

Kinder im Wagen mit Blick zu den Eltern fahren lassen!

Im Kinderwagen sitzender Nachwuchs sollte nach Erkenntnissen von britischen Forschern stets Blickkontakt zu den Eltern haben. Würden die Kinder mit dem Rücken zu ihren Eltern platziert, setze sie dies einem hohen Stress aus, heißt es in der Studie.

Und hier nochmal im Guardian.

Natürlich kann man das auch so lesen, das Babies besser getragen werden, und zwar mit Blick zum Tragenden und keinesfalls in der von Evil Bjoern propagierten Vorwärtsrichtung bzw in von verwirrten Esoterikern bevorzugten „Haptonomie-Tragen“.

Note to self:

„Neugeborene wurden und werden in Kliniken teilweise immer noch standardmäßig mit Glucoselösung beruhigt, wenn die Mutter noch nicht genug Milch bildet, um den Säugling zu sättigen – was in den ersten zwei Tagen nach der Geburt fast immer der Fall ist, weil die Milchproduktion erst durch das Saugen des Kindes in Gang kommt. Das Verfahren unterstellt, dass die Evolution an dieser Stelle einen peinlichen Fehler begeht, der einer Korrektur bedarf. Dummerweise nutzt die Korrektur allenfalls den Herstellern von Babykost, denn der mit Glucose beruhigte Säugling ist satt und saugt daher zu schwach an der Brust, um die mütterliche Milchbildung ausreichend anzuregen.“

http://www.dradio.de/dlr/sendungen/mahlzeit/287801/

ueberhydrierung

Doch noch was mit Muttermilch:

Five Damaging Myths about Breastfeeding and Poverty

Sehr interessant!

Mal was ohne Muttermilch (oder zumindest fast):

http://radicaldoula.com/
Dieses Blog hab ich zufällig entdeckt und beim durchklicken bin ich auf folgendes gestossen: abortion doulas
Erster Moment – wie bitte? Drehn die Amis jetzt ganz durch?
Zweiter Moment – hm… Macht vielleicht doch irgendwie Sinn…
Dritter Moment – ja, das macht auf jeden Fall Sinn, wenn man die Doula als eine Frauen-Helferin betrachtet.
Ob sowas auch in Deutschland funktionieren würde?

(Was ist eigentlich eine Doula? Sehr gut erklärt in diesem Artikel von Ulrike Binias)

Befleckte Milch – neues von der Front:

Die MON15985-Sorte enthält beispielsweise ein aus dem Enzym Glucuronidase bestehendes Marker-Gen, das fast „baugleich“ mit der Darmbakterie E. coli ist. Dadurch steigt die Gefahr eines horizontalen Gentransfers, der aus der Bakterie eine Glucuronidase-Brutstätte zu machen droht – mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit. So haben die Wissenschaftler Gaffney, Buttenshaw und Diplock in einem Aufsatz, der bereits 1986 in der Fachzeitschrift Lancet erschienen ist, Gelbsucht-Erkrankungen von Säuglingen auf einen erhöhten Glucuronidase-Anteil in der Muttermilch zurückgeführt.
Der ganze Artikel: “ Wachsende Risiken: Gentech-Baumwolle von BAYER“