Archiv für März 2012

Mal wieder: Mutterrolle auf franzoesische Art…

Ein interessanter Artikel von Genevieve Hesse, erschienen in der Zeitschrift „Emotion“:
Einsame Babys: Sind Französinnen schlechtere Mütter? (PDF)

„Die ultimative Trumpfkarte der französischen Mutter ist die hohe Zahl ihrer Kinder. So furchtbar könne es also nicht sein. Aber seit wann ist eine hohe Geburtenrate ein Hinweis darauf, dass es Müttern und Kindern gut geht? Mich wun- dert es, wie schnell manche Feministinnen sich den Interes- sen der Rentenabsicherung anpassen. Ich vermute eher, fran- zösische Mütter kriegen deswegen so viele Kinder, weil ihre Sehnsucht nach Mütterlichkeit nicht erfüllt wird. Sie rennen ihr immer hinterher, indem sie weitere Kinder bekommen. Zudem gibt es einige finanzielle Vorteile dort erst ab dem dritten Kind. Nach dem ersten sieht es düster aus. Das schafft einen enormen Druck, schnell in den Job zurückzukehren. Das deutsche Elterngeld ist im Vergleich paradiesisch.
Das französische System als frauengerechtes Ideal? Wohl eher arbeitsweltgerecht – und dafür werden Kleinkinder, deren Bedürfnisse stören, „aufbewahrt“ (was die wörtliche Über- setzung von „garder“ ist). Die Frauen erleichtern Männern nicht nur das Familienleben, sondern auch noch das Geldver- dienen – ist das wirklich feministisch? Denn auch in Frank- reich beteiligen sich Männer an Haushalt und Erziehung nach Gusto. Sie verdienen wesentlich mehr Geld als Frauen. Viele zahlen nach einer Scheidung keinen Unterhalt, der Staat nimmt sie nicht in die Pflicht. Warum soll Frankreich ein Frauen-Eldorado sein, wenn für die beim besten Willen nicht auch noch zu delegierenden Familienaufgaben nur eine Stunde am Abend bleibt? Wann hat die Mutter mal frei?“

Noch mehr nutzlose Dinge….

„Intelligenter“ Babyanzug sagt dir, warum dein Baby weint

Ja, klar.