Archiv der Kategorie 'Konsum'

Crazy and insane!

Das Schnuller-Harness
aua!

Mal ganz was anderes: Tragehilfen in Oekotest

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Oekotest wurden verschiedene Tragehilfen getestet.
Fuer die Bewertung des Tragekomfort und der orthopaedisch korrekten Haltung (Anhock-Spreiz-Haltung) wurden externe Expertinnen hinzugezogen und korrekt bewertet.
So erhielt zB der BabyBjoern eine schlechte Bewertung, da die wesentlichen Kriterien fuer korrektes Tragen dort nicht erfuellt werden.
Auf der anderen Seite erhielt aber auch der Ergo Baby Carrier eine schlechte Gesamtnote. Und zwar nicht, weil sich mit ihm nicht gut tragen liesse (ich oute mich mal als Ergo-Fan), sondern aufgrund erhoehter Schadstoffanteile. Nicht im Stoff, der mit Eltern und Kind in Beruehrung kommt, sondern an einem aussen angebrachten Reissverschluss!
Diese undifferenzierte Bewertung ist ungerechtfertigt und verschleiert tatsaechlich problematische Faelle.

Zu den Bewertungen hier zwei Stellungnahmen, von Ergo und von Hoppediz:

Hamburg, den 25.März 2011

ERGObaby Stellungnahme zu aktuellem Test der Zeitschrift Öko-Test

Liebe Kunden und Geschäftspartner,

Es ist unser wichtigstes Anliegen, dass unsere Produkte sicher und gesundheitlich unbedenklich sind. Daher sind wir bei ERGObaby sehr erstaunt und auch betroffen vom Ergebnis des jüngsten Vergleichstests des Magazins Öko-Test (Ausgabe 4/2011). Im Test wurde der ERGObaby Carrier „Organic Cranberry“ in der Kategorie Inhaltsstoffe überraschenderweise mit der Note ungenügend beurteilt.

Zur Bestätigung unserer bis dato stets einwandfreien Testergebnisse, haben wir sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses für alle in unseren Produktionslinien verwendeten Materialien eigene Nach-Tests angeordnet: In keinem unserer Produkte konnten allergisierende Dispersionsfarbstoffe nachgewiesen werden – darüber haben wir sowohl Händler als auch Kunden, umgehend informiert.

Was bedeutet das Ergebnis von Öko-Test konkret?
In der Untersuchung von Öko-Test sollen in der ERGObaby Komforttrage halogenorganische Verbindungen, Dispersionsfarbstoff und optische Aufheller gefunden worden sein. Manche halogenorganischen Stoffe können prinzipiell Allergien auslösen. Halogenorganische Verbindungen, die in der Natur vorkommen, bergen dieses Risiko jedoch nicht. Dispersionsfarbstoffe werden für die Färbung von synthetischen Stoffen verwendet. Die Teile der Babytrage, die angeblich Dispersionsfarbstoffe enthalten, sind das schwarze Gewebe am Reißverschluss in der Brusttasche und der schwarze Nylongurt, der zur Befestigung der Kopfstütze an der Außenseite der Trage dient. Das Ergebnis betrifft keinen der organischen Baumwollstoffe, die wir in unseren Komfortragen verarbeiten – diese sind alle Öko- Tex zertifiziert.

Wir bei ERGObaby gehen von einem bedauerlichen Einzelfall aus. Denn bisherige Tests waren stets gesundheitlich unbedenklich und auch in allen anderen Punkten wie Ergonomie, Beinhaltung des Kindes und Stützung erzielte der ERGObaby Carrier auch im aktuellen Test die Benotung „sehr gut“.

In jeder anderen Hinsicht, wie ergonomische Position, korrekte Bein-Stellung des Kindes und die allgemeine Handhabung erreichte der ERGObaby Carrier beste Platzierungen. Im aktuellen Test war die Komforttrage von ERGObaby sogar das einzige Modell, das in fast allen anderen Kategorien mit sehr gut benotet wurde, besonders die ergonomische Positionierung des Kindes und die Handhabung für die Eltern stachen positiv heraus.

Tests bisher: Keine Auffälligkeiten, keine Allergien – gesundheitlich unbedenklich. Um die Qualität und Sicherheit der ERGObaby Produkte zu gewährleisten arbeitet ERGObaby weltweit mit den beiden unabhängigen Instituten SGS und Intertek zusammen: Keines der beiden Institute konnte in ihren Untersuchungen allergisierende Dispersionsfarbstoffe finden.
Und: Uns ist noch kein Fall bekannt, in dem durch eines unserer Produkte eine allergische Reaktion ausgelöst wurde.

Das getestete Modell stammt aus dem Jahre 2009, wird aber nicht mehr produziert, der letzte Carrier dieser Reihe verließ zuletzt vor zwei Jahren die Produktionsstätte.

Zusammenfassung:

ERGObaby Produkte sind gesundheitlich unbedenklich.
Im Falle des Tests von Öko-Test handelt es sich um einen sehr bedauerlichen Einzelfall, die Untersuchungen von zwei unabhängigen Laboren konnte das jüngste Ergebnis nicht bestätigen. ERGObaby vertreibt Carrier und Zubehör in rund 50 Ländern weltweit und es sind bis dato keine Fälle von Allergien oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt.
ERGObaby versichert: Unsere Produkte sind für Eltern und für Kinder gleichermaßen gesundheitlich unbedenklich! Sollten Eltern dennoch Bedenken haben, bieten wir den kostenlosen Tausch ihres “Cranberry Cream” Modells gegen eines aus der aktuellen Kollektion an.

Bei Fragen sind wir für Sie da.

Gerne beantwortet das ERGObaby-Team Ihre Fragen und steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, egal ob per Telefon, E-Mail oder auch auf Facebook.

Tel.040 – 4210 65 0
info@ergobaby.eu

Herzlichst,

Ihr Gunnar Dahl – Managing Director Europe

Hoppediz:

Liebe Kundin, lieber Kunde,

wir legen höchsten Wert auf die Qualität unserer Produkte und lassen daher die Chargen unserer Tragetücher, Tragehilfen und Komforttragen von renommierten und unabhängigen Prüflabors testen. Die Tests veröffentlichen wir immer auf unserer Homepage unter HOPPEDIZ® – Tragetuch Online-Shop und bisher gab es nie einen Grund zur Beanstandung oder zu hohe Schadstoffwerte in unseren Produkten.

ÖKO-Test hat nun unseren HOP-TYE „Chicago“ getestet und das Gesamturteil ist leider sehr schlecht (ungenügend) ausgefallen. Wir sind darüber sehr traurig und entsetzt. Aber wir möchten Euch gerne die Hintergründe für dieses schlechte Ergebnis ein wenig genauer erläutern, da wir uns vorstellen können, dass bei Euch nun Verunsicherung herrscht. In der Handhabung hat der HOP-TYE gut abgeschnitten, aber ÖKO-Test hat das Gesamturteil wegen des gefundenen p-Chloranilins nach unten abgewertet.

Das im HOP TYE gefundene p-Chloranilin ist in Deutschland mit einem Grenzwert von 30 mg/kg (Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeordnung) festgelegt. Wir liegen mit den von ÖKO-Test gefundenen Werten von 5 mg/kg in der Kordel und 6 mg/kg im Oberstoff (5- bzw. 6-fach) weit unter dem zulässigen Grenzwert. ÖKO-Test setzt einfach weit geringere Grenzwerte als der Bund an. So liegt zum Beispiel der Grenzwert für AZO-Farbstoffe bei ÖKO-Tex-Standard 100 (Produktklasse I für Babys) bei 20 mg/kg . ÖKO-Test hat in seinem Testergebnis leider nicht erwähnt, dass nur 5 mg/kg bzw. 6 mg/kg im HOP-TYE Chicago gefunden wurden, sondern in einer Fußnote beschrieben, dass das Produkt bei Werten von 5 mg/kg – 30 mg/kg abgewertet wird.

ÖKO-Test hat uns die Bestnote für Schweiß- und Speichelechtheit bescheinigt. Somit kann das p-Chloranilin nur in den Körper der Kinder gelangen, wenn sie große Stücke des HOP-TYEs verschlucken würden. Es geht also kein Gefahrenpotenzial vom HOP-TYE für Eltern und Kinder aus. Es wurde nur der einfarbig schwarze Stoff des HOP TYEs Chicago beanstandet, der schwarz / graue Dekorstoff (Chicago) hat die Tests ohne Beanstandung durchlaufen!

Das Prüfinstitut CTL GmbH in Bielefeld hat für uns, nach Erhalt des Herstellerbriefes, weitere Tests am HOP-TYE durchgeführt. Der HOP-TYE wurde bei 60°C gewaschen (wir empfehlen 40 °C Wäsche) und nach erneuter Prüfung hat CTL festgestellt, dass das p-Chloranilin nicht nur speichel- und schweißecht ist, sondern sogar auch waschecht = nicht wasserlöslich. Dies bedeutet, dass das p-Chloranilin im Stoff verbleibt und nicht übertragen werden kann.

Natürlich werden wir die Grenzwerte in unseren Produkten umgehend nach unten korrigieren. In den kommenden Monaten werden wir einen Nachtest bei ÖKO-Test beantragen, um den Ansprüchen von uns und unseren Kunden gerecht zu werden, auch wenn wir die Bundesgrenzwerte schon heute deutlich unterschreiten. In der Anlage findet Ihr nochmals eine Zusammenfassung der Ergebnisse von ÖKO-Test mit unseren Erklärungen.

Wenn Ihr Fragen habt, dann wendet Euch bitte direkt an uns.

Wir freuen uns, wenn Ihr Euch meldet.

Viele Grüße aus Bergisch Gladbach,

Annette & Ingo Schröder

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

(über die Intention der Autoren)
Bild

Useless Gadget of the Month:

Der entrueckte Gesichtsausdruck des Mannes!
Erinnert mich stark an das Harness von Robert de Niro in „Meet the Fokkers“…

Damit das klar ist:

Muttermilch ist die richtige Ernährung für alle Babies, überall!

Nachdem in den letzten Monaten ein Bullshit nach dem anderen abgesondert wurde über den Wert der Muttermilchernährung bzw des Stillens (die „Hierarchie“ der Säuglingsnahrung wie folgt: 1.Muttermilch aus der Mutterbrust, 2.abgepumpte Muttermilch, 3.Frauenmilch (dh Milch einer anderen Frau via Milchbank oder direkter Spende -> http://www.eatsonfeets.org/ ), 4. künstliche Säuglingsnahrung) und den vermeintlich richtigen Zeitpunkt der Beikosteinführung kam dann als letztes noch eine Polemik im BMJ heraus, die es tatsächlich für notwendig befand, die WHO-Empfehlungen zu kritisieren bzw in Frage zu stellen.
Deswegen hat die WHO nun noch einmal dargelegt, warum ihre Empfehlung existiert und für alle Kinder gilt (und nicht, liebes FKE in Dortmund, nur für die 3. Welt):
http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2011/breastfeeding_20110115/en/index.html

Fistful of neuro-toxins!

Das in Formula reichlich Schweinkram drin ist, war mir klar. Aber Glutamat? Und Carrageen? Und dann auch besonders gerne eingesetzt in HA-Nahrung… Die doch angeblich so toll ist, quasi genausogut wie Muttermilch… Uaaaaaahhhhhh….
Fuer die Umweltfreunde sei noch ins Notizbuch diktiert, das Palmfett natuerlich auch im Ersatzpulver vorhanden ist.
Insgesamt ist Formula eine derart denaturierte Angelegenheit, das dagegen eine Tuetensuppe gradezu gesund wirkt. Und damit soll man Babys grossziehen?

Update:
http://www.truthinlabeling.org/formulacopy.html – Sind MSG (Glutamate) in Formula? Oh ja!
http://www.rense.com/politics6/msgbaby.htm – Sind (künstliche) MSG schädlich für Babies? Sieht ganz so aus….

Ich suche übrigens immer noch nach einer guten Quelle bezüglich GM-Milch in der Formula-Produktion, insbesondere in Hinsicht auf die angepriesenen L-PUFAs etc.

Zitat zum Jahresende:

„Q: As a father of two young children, what have you found to be the ideal parent/child pleasing meal?
A: Breast-milk, because I don‘t have to cook it, and the baby likes it.“
-Johnathan Safran Floer-

Blogs in denen man nicht kommentieren kann/soll

finde ich ja immer etwas brain-damaged.
Wer Sorge vor dummen Sprüchen hat, kann ja auf moderiert stellen.
Naja, so gehts auch, nicht wahr:
„Worauf Sie bei Gläschen achten sollten“
Ja, worauf denn, ausser das sie nicht von den Evil-Regenten Nestle und Hipp sind?
Und tatsaechlich nur 1 Zutat enthalten sollten (das reduziert das Angebot so etwas auf 2 Produkte, in allen anderen ist zB Reismehl als Bindemittel, auch Ascorbinsäure aka Vitamin C ist fast überall drin…).
Eigentlich müsste ein Voll-Zitat her, aber das ist mir grad zuviel Arbeit.
Nur soviel:
Getreide/Milch Brei
Sinlac Brei: Für Kinder die eine HA-Nahrung erhalten oder gestillt werden und ein erhöhtes Allergierisiko haben.“

Kinder die gestillt werden, brauchen überhaupt keinen Milchbrei. Milchbrei ist eh sone Idee aus Zeiten, wo die Milch noch mit Schmelzflocken „angedickt“ wurde, um die Kinder ins Darmkoma zu legen, damit sie „durchschlafen“.

Backlash? What backlash…?

Hier eine kurze und knackige Replik auf den unsaeglich dummen Atlantic-Artikel(wer das Geseier nicht in Gänze lesen will: „In certain overachieving circles, breast-feeding is no longer a choice—it’s a no-exceptions requirement, the ultimate badge of responsible parenting.“ da sagt die Einleitung schon alles….).
Wobei die Rahmenbedingungen in .de ja deutlich besser sind und die Stillraten dennoch schlecht…

Das kannte ich noch nicht:

Sprinkles