Archiv der Kategorie 'Privates öffentlich'

Auch dringend lesen:

http://www.thealphaparent.com/2012/07/formula-feeding-as-choice.html

Mal wieder: Mutterrolle auf franzoesische Art…

Ein interessanter Artikel von Genevieve Hesse, erschienen in der Zeitschrift „Emotion“:
Einsame Babys: Sind Französinnen schlechtere Mütter? (PDF)

„Die ultimative Trumpfkarte der französischen Mutter ist die hohe Zahl ihrer Kinder. So furchtbar könne es also nicht sein. Aber seit wann ist eine hohe Geburtenrate ein Hinweis darauf, dass es Müttern und Kindern gut geht? Mich wun- dert es, wie schnell manche Feministinnen sich den Interes- sen der Rentenabsicherung anpassen. Ich vermute eher, fran- zösische Mütter kriegen deswegen so viele Kinder, weil ihre Sehnsucht nach Mütterlichkeit nicht erfüllt wird. Sie rennen ihr immer hinterher, indem sie weitere Kinder bekommen. Zudem gibt es einige finanzielle Vorteile dort erst ab dem dritten Kind. Nach dem ersten sieht es düster aus. Das schafft einen enormen Druck, schnell in den Job zurückzukehren. Das deutsche Elterngeld ist im Vergleich paradiesisch.
Das französische System als frauengerechtes Ideal? Wohl eher arbeitsweltgerecht – und dafür werden Kleinkinder, deren Bedürfnisse stören, „aufbewahrt“ (was die wörtliche Über- setzung von „garder“ ist). Die Frauen erleichtern Männern nicht nur das Familienleben, sondern auch noch das Geldver- dienen – ist das wirklich feministisch? Denn auch in Frank- reich beteiligen sich Männer an Haushalt und Erziehung nach Gusto. Sie verdienen wesentlich mehr Geld als Frauen. Viele zahlen nach einer Scheidung keinen Unterhalt, der Staat nimmt sie nicht in die Pflicht. Warum soll Frankreich ein Frauen-Eldorado sein, wenn für die beim besten Willen nicht auch noch zu delegierenden Familienaufgaben nur eine Stunde am Abend bleibt? Wann hat die Mutter mal frei?“

Selektives Lesen und Zitieren

In vielem stimme ich mit Thees Uhlmann nicht überein. Sogar so ziemlich in 90% von allem, wenn man ehrlich ist.
Aber heute möchte ich ihn mal zitieren, denn er hat eine fundamentale Wahrheit über Babys in klare Worte gefasst:
„Wenn das Kind schreit – und merke, wenn das Kind schreit, hat es immer recht! – dann ist das kein Weinen, wie wenn man sich den kleinen Zeh nachts am Bettpfosten gestoßen hat. Das ist ein Geräusch vom Ende der Seele. Es ist das fundamentalste Geräusch, das es wahrscheinlich auf der Welt gibt. So hat es die Natur ja auch geplant. Das Geräusch des unzufriedenen Babys lässt einen sofort mit den Zähnen knirschen vor Aufgeregtheit, und es macht einen aggressiv und hilflos gleichzeitig.“
Der Rest des Artikels ist solala und ausserdem ist der natürlich ur-alt… Ich glaub, das Kid geht bald schon zur Schule oder so ;-)

Mumpelmonster? Wer ist das denn?

Der junge Herr tut ja gerne etwas indigniert, wenn ihm etwas neues praesentiert wird. Fuer die Mumpelmonster-Heftchen, unsere Neuentdeckung aus Berlin, ist er vielleicht auch einfach noch etwas klein mit seinen 2 Jahren. Uns widerum und der Comic-affinen Tante O. haben die kleinen Heftchen, die es in Berlin fast ueberall (Kindergeschaefte, Cafes etc) zum mitnehmen gibt, sehr gut gefallen. Und wir finden, das soll auch ueber die Grenzen von Berlin hinaus jeder wissen: Mumpelmonster ist ne coole Sau!

Die Geschichten zum ansehen und seit neustem auch anhoeren hier:
mumpelmonster.de

Oh, das ist krass:

On breastfeeding and things we don‘t talk about

So fühl ich mich grade….

mei-tai, moped

Hooray for boobies!

Jetzt auch via amazon.de:
Hathor the cowgodess, meine Lieblings-Laktivistinnen-(und AP und Natural Birth und und und)Cartoons!

Hathor the cowgodess

Und
immer schön hier lesen:
http://www.mama-is.com/, Hathor unmasked quasi…

Skandal im Buecherregal!

Ich habe ja lange mit mir gerungen, ob ich diesen kulturellen Niedergang publik machen soll, aber nun tu ich es doch:
Ich habe 2 Buecher von Eva Herman im Regal.
Das Stillbuch gabs fuer 1Euro bei ebay. Das Schlafbuch wurde mir geliehen.
Gelesen habe ich beide noch nicht, aber verschiedene Quellen rieten mir, doch mal in die Buecher reinzusehen, da das Stillbuch sehr gut auch die gefuehlsmaessigen Belange des Stillens darstellt und ansonsten einfach sachlich gut ist (kein Wunder, da die LLL als Beraterin mitgewirkt hat; Herman ist ja auch Schirmherrin der LLL in Deutschland) und das Schlafbuch wohl ne gute Aufbereitung von Sears und Gonzalez sein soll.
Naja, ich werde berichten, wenn ich mehr weiss.
Auch auf meiner Leseliste befindet sich das perfide Machwerk „Jedes Kind kann ungluecklich werden schlafen lernen“ (siehe ferbern.de), welches ich mir morgen aus der Bibliothek holen werde.
Know your enemy!
In diesem Sinne moechte ich dann noch die Rote Liste der Rabeneltern empfehlen, da ist das ganze Grauen aufgelistet.

Beikost, Breikost, Fingerfood – Feste Nahrung fuer Stillkinder

[Update 2012] – Eben finde ich dieses geniale Papier zum Thema Beikostbeginn:
http://www.bmj.com/rapid-response/2011/11/03/why-revert-4-months
Ich finde, das muss am Anfang dieses Artikels stehen, denn es zeigt die historische Entwicklung der Beikostempfehlungen der letzten 30 Jahre und macht vielleicht nochmal klar, worauf die beruhen. Auch die Diskrepanz zwischen dem, was die WHO als geeignete Beikost ansieht, und was in vielen Ländern tatsächlich gefüttert wird (auch in Deutschland, der Nährwert vieler Gläschen, die als Ersatzkost beworben werden, ist nicht angemessen), sieht man nochmal deutlich hervorgehoben.
Und nicht zuletzt, das es lediglich Interesse der Formula-Industrie, die in vielen Fällen auch die Gläschen-Industrie ist, sein kann, wenn der Beikostbeginn auf 4 Monate festgelegt wird.
[/Update]

So langsam dreht sich der Zeiger weiter in unserem Babyjahr und wir kommen von „vollgestillt“ zu „beigekostet“.
Obwohl das Wort „Beikost“ es ganz klar beinhaltet, sehen viele Eltern die anfaengliche feste Kost nicht als Beigabe zum Stillen (das gilt in Teilen auch fuer Formula-Kinder, aber damit kenne ich mich nicht wirklich aus…), sondern als „Anstatt-Kost“ und sind heiss darauf, moeglichst bald eine Mahlzeit zu ersetzen.
Ich hatte mich von Anfang an mit den ueblichen Ratgebern nicht recht wohl gefuehlt, schliesslich stillen wir nach Bedarf, welche Mahlzeit soll ich denn da wohl ersetzen? und wenn man im „vorgeschrieben“ Tempo Mahlzeiten ersetzt, ist das Kind ratzfatz abgestillt.
Das wollten wir dann doch nicht, denn auch wenn ich zunaechst nur mit einem lockeren „6Monate vollstillen“ gestartet bin, war mir doch klar, das nicht ab dem 6.Monat garnicht mehr gestillt wird.
Und Flaschen sollten uns nach Moeglichkeit garnicht erst ins Haus kommen, waere ja auch Unsinn – 6 Monate stillt man froehlich vor sich hin, um dann doch den Formula-Zirkus mitzumachen.
Ganz klar war von Anfang an, das Glas-Kost nur in Ausnahmefaellen auf dem Speiseplan sein sollte – ich bin eine excellente Koechin, warum sollte ich auf die Schergen von Hipp oder Nestle vertrauen, wenn es um mein Kind geht? Und Brei ist ne Konsistenz, die meines Erachtens eher fuer Sieche und Zahnlose geeignet ist – beides ist der Kronprinz nicht (2 Zaehne – aua!).
Wie dem auch sei:
zufaellig stolperte ich ueber den neuen Hype – Baby-led weaning, siehe auch hier.
Schon mal ganz gut, aber ist das nicht vielleicht auch sone ideologische Sache wie Windelfrei etc?
Letzten Ausschlag gab dann folgender Auszug aus einem Eintrag im Still-Lexikon:

Sanfte Einführung von Beikost

Empfehlungen zur Ernährung gestillter Säglinge und Kleinkinder werden unter dem Link „Empfehlungen der WHO“ beschrieben. Hier möchte ich nur auf die Einführungsweise von Bekost näher eingehen, da die in Deutschland übliche Praxis den Empfehlungen der WHO nicht entspricht.

Zur Einführung von Beikost wird in Deutschland üblicherweise folgende Empfehlung ausgesprochen:

„Ersetzen Sie pro Monat eine Milchmahlzeit gegen eine Breimahlzeit.“

Diese Regel mag bei Flaschenkindern sinnvoll und praktisch sein, bei Stillkindern ist sie jedoch nicht empfehlenswert, da sie dem Prinzip von Stillen nach Bedarf widerspricht. Daraus ergeben sich folgende Probleme:

* Zwar ist die Brust erstaunlich flexibel, aber eine lange künstliche Pause zwischen zwei Stillmahlzeiten kann zu einem unangenehmen Spannungsgefühl führen und erhöht das Risiko eines Milchstaus. Außerdem kann zu seltenes Stillen dazu führen, dass das Kind auch dann nicht satt wird, wenn gerade die Stillmahlzeit „an der Reihe“ ist.
* Statt auf die Bedürfnisse vom Kind zu achten, wird eine starre Regel diktiert. Dem Kind wird die Brust vorenthalten, wenn es angelegt werden möchte. Es kann sich dadurch abgelehnt fühlen und in seiner Wut auch die Beikost verweigern. Ein nach Bedarf gestillter Säugling trinkt an der Brust häufig und unabhängig von der Uhrzeit. Er ist nie völlig ausgehungert und möchte auch nach der Einführung von Beikost in der Regel genauso häufig an die Brust wie vorher. Er wird jedoch insgesamt weniger Muttermilch trinken als früher, weil er kürzer bzw. weniger intensiv trinkt.
* Die Regel „Pro Monat eine Stillmahlzeit wegzulassen“ führt dazu, dass auch mit Erfolg stillende Mütter unnötig schnell abstillen. Doch Beikost soll nach heutigen Erkenntnissen die Muttermilch im ersten Lebensjahr nicht ersetzen, sondern ergänzen!

Diese Regel kann daher getrost den Flaschenkindern überlassen werden. Die Empfehlungen der WHO sind für gestillte Säuglinge eine bessere Orientierungshilfe:

„Fangen Sie 2-3 Mal am Tag mit kleinen Portionen von Beikost an und steigern Sie die Menge je nach Appetit des Kindes! Stillen Sie weiter nach Bedarf! Steigern Sie die Häufigkeit der Mahlzeiten im Laufe der Monate!“

Diese Empfehlungen sind aus folgenden Gründen optimal:

* Die Beikost-Gabe wird gleichmäßig verteilt und kontinuierlich gesteigert, was mit dem natürlichen Abstillmechanismus und der Physiologie der mütterlichen Brust im Einklang steht.
* Der Abstillprozess wird durch die Bedürfnisse des Kindes und nicht durch starre Regeln bestimmt. Übrigens: Auch wenn Sie flexibel weiterstillen, können Sie feste Zeitpunkte für die Beikost einhalten, z.B. wenn die Familie zusammen isst.
* Muttermilch bleibt im ersten Lebensjahr die Hauptnahrungsquelle und stellt darüber hinaus noch weiterhin lange eine wichtige Quelle von Nährstoffen, Energie und Schutz vor Infektionen dar.

Wenn ein Baby oder Kleinkind nach Bedarf angelegt wird, kann es seinen Durst an der Brust löschen, indem es öfter für kürzere Zeit trinkt und somit die kalorienarme Vordermilch erhält. Man kann dem Kind ruhig (ungesüßte) Getränke anbieten, aber es ist kein Problem, wenn es gar nichts oder kaum trinkt. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis.
Beikost nach Bedarf

Das in Deutschland am meisten propagierte Beikost-Konzept mit drei wissenschaftlich zusammengestellten Breimahlzeiten wurde vom Forschungsinstitut für Kinderernährung (www.fke-do.de) erstellt und stammt aus einer Zeit, als man noch mit 4 Monaten Beikost einführte. Seit jedoch die WHO in 2001 6 Monate als den richtigen Zeitpunkt für die Beikosteinführung definiert hat, erscheint dieser Ernährungsplan überholt. Immer mehr verbreitet sich die Erkenntnis, dass ein nach Bedarf gestilltes Baby kompetent genug ist, auch die Beikost nach Bedarf zu verzehren (Quelle: Rapley G, Kleintjes S: Guidelines for implementing a baby-led approach to the introduction of solid food):

* Man kann dem Baby ab dem 6. Monat faustgroße Stückchen Nahrung aus der Familienküche (z.B. ein Stück Obst oder gekochtes Gemüse) anbieten. Wenn das Baby soweit ist, wird es das Essen in die Hand nehmen und probieren.
* Babys wollen die Kost selbstständig erkunden und nicht gefüttert werden. Genauso wie sie sich an der Brust selbst bedienen, möchten und sollen sie selber essen: Mit der eigenen Hand, im eigenen Tempo und nach der eigenen Auswahl aus einem kleinen, gesunden Angebot.
* Die Beikost braucht nicht püriert zu werden. Pürieren soll die Fähigkeit des Babys sogar stören, feste Nahrung zu verarbeiten. Stattdessen wollen Babys die Kost in ihrer originalen Konsistenz und jedes Lebensmittel separat kennen lernen.

Man braucht keine hochwissenschaftlich zusammengestellten Breie zu kochen oder zu kaufen, damit das Kind gut ernährt ist. Wenn das Baby eine Auswahl gesunder Nahrungmittel (in ihrer ursprünglichen Form, ohne Zucker, Salz und Gewürze) angeboten bekommt, wird es eine ausgewogene Auswahl treffen. Dabei ist es kein Problem, wenn das Baby nur kleine Mengen isst. Viele Babys wollen das Essen zunächst nur kennen lernen, satt werden wollen sie weiterhin an der Brust. Unter gesunden, voll ausgetragenen Babys, die nach Bedarf gestillt werden, ist ein Nährstoffmangel selten.

Aus folgenden Quellen können Sie sich über Beikost bei gestillten Babys weiter informieren:

* Gabi Eugster: Babyernährung gesund und richtig – B(r)eikost und Fingerfood ab dem 6. Lebensmonat
* Stefan Kleintjes: Stillfreundliche Einführung von Beikost (http://www.borstvoeding.com/voedselintroductie/blw/duits.html)
* Müller, Antje / Reich-Schottky, Utta: Beikost für das gestillte Kind
* Verbraucherzentrale Hamburg: Gesunde Ernährung von Anfang an, Hamburg 2001 (beziehen über http://www.vzhh.de)
* Die La Leche Liga und die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen bieten Veranstaltungen, Infohefte und persönliche Beratung an.“

im Still-Lexikon habe ich auch noch diese „Gegenüberstellung“ der Empfehlungen von WHO, FKE und AAP gefunden, interessant.

Ausserdem gibt es hier die Zusammenfassung eines Vortrags von Dr Gonzales, der das gute Buch „Mein Kind will nicht essen“ geschrieben hat.

Und hier eine „unauthorisierte“ Übersetzung der BLW-Richtlinien:
BLW Guidelines deutsch (pdf)

Update: Aus gegebenem Anlass moechte ich nochmal darauf hinweisen, das sich sowohl die Empfehlungen der WHO (Beikostbeginn mit 6 Monaten) nicht geaendert haben als auch ein Beikostbeginn zu diesem Zeitpunkt nicht „schaedlich“ ist – im Gegenteil ist der Schaden fuer Kinder, die nicht Beikostreif sind und zwischen 4 und 6 Monaten Beikost aufgenoetigt bekommen, eher hoeher zu bewerten.
Nicht zuletzt die peinliche Studie des FKE zum vermeintlichen Eisenmangel bei Stillkindern zeigt, wie Empfehlungen auch und grade von halb-staatlichen Stellen (DGE, FKE) in keinster Weise am Kindeswohl orientiert sind, sondern am Wohl der Industrie.
Dazu bitte diesen Artikel lesen:
Studie empfiehlt für Babys Fleisch – und schürt Angst
Experten empfahlen, Still-Babys Fleisch zuzufüttern. Die Ergebnisse sind umstritten und der Auftraggeber der Studie stößt sauer auf.

Zwar nicht unmittelbar auf diese Fragestellung bezogen, aber auf die ethischen Fragen generell eingehend dieser Artikel aus dem Ärzteblatt:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=80790
Und hier noch ein Kommentar von Erika Nehlsen (Ausbildungszentrum Laktation und Stillen).
Und hier noch ein aktueller Artikel aus der „Laktation&Stillen“: Verunsicherung der Eltern – Panikmache oder berechtigte Sorge?

Und noch ein Update: auch in der britischen Presse wird grade das Thema Eisen und Beikost extrem unkritisch durchgekaut, und auch explizit behauptet, die WHO-Empfehlungen seien falsch, ueberholt oder basierten auf zu kleiner Datenlage. Nicht oder nur am Rande erwaehnt wird, das die zugrundeliegende Studie von industrienahen Wissenschaftlern verfasst wurde. Gluecklicherweise hat Unicef schnell reagiert:
http://www.babyfriendly.org.uk/pdfs/unicef_uk_response_to_BMJ_article_140111.pdf
Und schliesslich hat auch die WHO noch eine Stellungnahme veröffentlicht:
http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2011/breastfeeding_20110115/en/index.html
Und eine weitere englisch-sprachige Quelle, die sehr genau die Fragestellungen der Studie (genau genommen ist es keine Studie, sondern ein Review der Empfehlungen zur Beikosteinführung im .uk und der verwendeten Quellen….) durchleuchtet:
http://www.analyticalarmadillo.co.uk/2011/01/starting-solids-facts-behind-todays.html

Einfach nochmal drueber nach denken:

„there is also a confusing overlap between what are termed „complementary foods“ and what are in reality breastmilk substitutes. even after six months, many foods do not complement (ie complete) breastfeeding, but replace it, when ideally it should continue to provide the principal food. for example the baby may be fed a starchy staple, mashed fruits, juices, soups and gruels. these fill the babys stomach, reduce appetite at the breast and decrease breastmilk intake – and, consequently, supply. thus these products are de facto breastmilk substitutes. […] many foods given to older infants and young children replace a nutritionally superior food, breastmilk, which has disease-protection benefits, with a nutritionally inferior food which may even be a vehicle of infection.“ – Gabrielle Palmer

Und noch eine schoene Quelle:
Eine unendliche Geschichte – Empfehlungen zur Säuglingsernährung, von Denise Both

Teilen

Zu heiss fuer tiefschuerfende Erkenntnisse…

Da staunt der Junge Baukloetze (die kommen aus Amsterdam, aber Umweg ueber Leipzig – wir nennen es Globalisierung ;-) )…
Mit mal ist es immer ganz heiss und alle drehen durch…
Schlecht schlafen kann man auch gut – immerhin sind wir eh nicht der Meinung, das Kinder nach der Sesamstrasse (kommt die noch irgendwo? KIKA oder wie? Frueher war alles besser!) schlafen gehn muessen, sondern verfolgen eher einen mediterranen Ansatz: wenn das Kind muede ist, schlaeft es schon ein. Die Nacht war es leider nicht so muede, sondern wollte 1Stunde lang im Bett rumtoben incl beinahe Headspin und anderen eigenwilligen und neuen Moves.
Hier doch noch eine tiefschuerfende Erkenntnis:
Kinder sind super! Und dieses ganz besonders. Weiss garnicht, was wir ohne ihn gemacht haben, also, sinnvolles jetzt.